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Bildung und Gender

Referentin: DI Barbara Buchegger / Teamconsult

TeilnehmerInnen

LehrerInnen

  • Carla Biella / Italien
  • Malin Söderberg / Schweden
  • Brigitte Rusu / Rumänien
  • Marieta Kabova / Bulgarien

SchülerInnen

  • Valeriá Valková / Slowakei
  • Nicole Wurzenberger / Österreich
  • Claudia Löffler / Österreich
  • Marcela Lasek / Polen
  • Natalia Bak / Polen
  • Anna Poplawska / Polen
  • Karolina Zuber / Polen

Fragestellungen

  • Welche Erwartungen haben TNinnen an den Workshop?
  • Was verbinden die TNinnen mit dem Begriff »Gender«?
  • Wie wird »gender mainstraeming« in den unterschiedlichen Ländern diskutiert?
  • Unterschiedliche Erfahrungen aus den jeweiligen Ländern
  • Stereotype: Reflexion über eigene Stereotype Sicht- und Verhaltensweisen

Schule

Welche Schultypen sind weiblich / männlich besetzt?
Mädchen: Sprachen, Geschichte,....
Buben: Mathematik, Informatik,....

Wie passiert die Schulwahl? Einfluss von Eltern, örtliche Gegebenheiten, Talente.... Mittlerweile auch großes Bewusstsein bei Mädchen und Frauen, eine fundierte Ausbildung zu absolvieren

Leistung

Studien: Mädchen schneiden besser ab, haben schlechtere Jobs

Internet-Use

Unterschiedliches Nutzungsverhalten von Mädchen und Buben:
Mädchen: als Ressource für schulbezogene Aufgaben, nutzen den PC gemeinsam mit anderen
Buben: verwenden mehr Spiele, sind »Einzeluser«
Große regionale Unterschiede an Zugangs-Möglichkeiten

Arbeit

Parameter für Berufswahl, Frauen durch Möglichkeit der Mutterschaft von manchen ArbeitgeberInnen benachteiligt

Lehrberufe

noch immer stark weiblich besetzt

Pyramide:

Gender-Pyramide

Mobilität

Männer sind mobiler, Frauen durch Familienbindung stärker an Wohnort gebunden,

Brain drain: z.B: männlich besetze Informatik- und Telekommunikationsbranche, viele Männer wandern ab, wertvolles Wissen geht dem Ursprungsland verloren

»Wo wollen wir in der Zukunft stehen?«

Verdichtung der Fragestellungen, die am Vormittag thematisiert wurden, anschließende Kleingruppenarbeit

Themenstellungen

  • Arbeiten im Ausland
    • Gründe
    • Politische, soziale Situation
    • Selben Gesetze / Rechte in Europa
    • Sprachenerwerb erhöht Möglichkeiten
  • Familie / Job
    • Stereotypen: Männer – Job, Frauen - Familie
    • Von Frauen wird Vollzeittätigkeit und ganze Energie für Familie verlangt
  • Minderheit
    • Schule:
      • Subtile Manipulation durch Schulbücher, LehrerInnen
      • Vorurteile / generelle Passivität
      • Überlieferung von Mustern
    • Beruf:
      • Ungleichheit bei Berufsmöglichkeiten
      • »friendly harrassment« (freundliche Belästigung)
    • Einfluss von gender auf Karriere- und Bildungsaussichten
      • Probleme:
        • Diskriminierung bei Einschreibung
        • Selbstdiskriminierung
        • Entschluss Familie zu gründen
        • Einstellung von StudentInnen, LehrerInnen, Familie, ArbeitgeberInnen, ... Konditionierung von StudentInnen in ihrer Ausbildungs-/Berufswahl
      • Lösungen:
        • Kinderbetreuung
        • Vaterschaftsurlaub, »Hausmänner«, Bewusstseinsbildung – Werte der Familie, Karriere, Beruf...
        • Bildung: education : Überzeugung nicht Bequemlichkeit
        • Beruf: Berufung nicht Notwendigkeit

Projektideen

  • Film
    • Dresscodes, Einfluss auf Wahrnehmung und Vorurteile
    • interviews: Freunde, weibliche, männliche Manager
    • »typische« – »atypische« Frauen
    • Änderungen der letzten Jahre
    • »typische« – »atypische« Berufe
  • Geschichtsprojekt
    • Das Leben der Frauen während und nach dem Krieg, Frauen in »männlichen« Berufen
    • interviews (weibliche Verwandte)
    • bedeutende Männer die von Frauen beeinflusst werden
    • bedeutende Frauen in der Geschichte
    • Emanzipationslevel: was hat sich in den vergangenen Generationen geändert?
    • Single-Frauen: Wandel des Status innerhalb der letzten Generationen (Änderung der Sprachzuordnung)
    • Änderung von Berufsbeschreibungen
    • Berufsmöglichkeiten
    • Diskriminierende Sprache
    • Diskriminierende Werbung

Summary

  • Kommentar: keine männlichen Teilnehmer im Workshop!
  • Unterschiede / Gemeinsamkeiten in verschiedenen Ländern
  • Wir sind alle durch Stereotype konditioniert
  • Wir finden mit Leichtigkeit Probleme, wir sollten auch Lösungen finden können!
  • Bewusstsein ist gut als erster Schritt – aber nicht genug!
  • Zukunftsaspekte