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Status Quo Berichte aus den Arbeitsgruppen

Die untenstehende Zusammenfassung der verschiedenen Berichte stellt den Stand der Dinge vor bzw. bis zur Tagung 2004 in Wien dar.


Arbeitskreis »Regionale Kultur – Identität in der Vergangenheit, Identität für die Zukunft«

Regionale Kultur – Identität in der Vergangenheit, Identität für die Zukunft

SK / Bratislava: Alexander Avenarius, Gymnasium des Hl. Vinzenz von Paul
PL / Skoczów:: Dario Śmieja / Lucyna Olma, Zespoł Szkoł Ogólnokształcacych
A / Klagenfurt: Siegmund Kastner / Gudrun Heiser, Ingeborg Bachmann Gymnasium
CZ / Ostrava: Markéta Dehnerová, Gymnsazioum Olgy Havlove
HU / Várpalota: Vilma Bajkó, Thuri György Gimnazium

bis Stadtschlaining:

  • Das erste Jahr widmet sich der Erforschung kultureller Identität der Regionen; Schwerpunkt Vergangenheit (Folklore, Arbeiten zu und mit regionalen Künstler/innen; verstorbenen wie lebenden). Einige betonten die jüngste Vergangenheit als wesentlich für die Gestaltung der kulturellen Identität, andere frühere Jahrhunderte. Auch die geographischen Besonderheiten der jeweiligen Region wurden bearbeitet (Kartographische Aktivitäten).
  • es gab ein Gruppentreffen in Bratislava
  • 31. März–03. April 2003: Gruppentreffen in Skoczów
  • Jede Schule sollte einen Fragebogen über die eigene Region entwerfen, der an die anderen Schulen verschickt und von den jeweils »anderen« Schüler/innen beantwortet wird.
  • Schüler/innen aus allen fünf Ländern erstellen gemeinsam einen Kalender für das Jahr 2004 (»Europakalender«).
  • Im zweiten Schuljahr ist eine möglichst breite Präsentation geplant, vor allem mittels der Projektwebseite(n): Online-Kommunikation in den Sprachen Deutsch und Englisch soll gefördert werden (Chats, Diskussionsgruppen).
  • Teilweise berichten die Schulen von Kontakt zur regionalen Presse (Printmedien, Radio, Fernsehen).

zwischen Stadtschlaining und Wien:

  • Berichteinreichung (für Socrates) im September 2003.
  • Fertigstellung und Produktion des »Europakalenders«.
  • 6.–9. Oktober 2003: Gruppentreffen in Ostrava (Zusammenfassungen; Kalenderpräsentation).
  • Pressekontakte (Print- , Radio, Fernsehen) wird fortgesetzt (angeblich in allen 5 Ländern).
  • Schüler/innen-Austausch zw. Polen und Ungarn (1 Woche im Sommer).
  • Forcierte Arbeit mit elektronischen Medien (fremdsprachige Diskussionsforen).
  • mit Schuljahr 03/04 Start der Schüler/innen-Arbeiten zu Literatur und Musik.
  • in Polen und Ungarn: im November Organisation der »Comenius Woche«.

nach dem Treffen in Wien geplant:

  • Vorbereitungen für Gruppentreffen in Kärnten (ca. Ende Mai / Anfang Juni).
  • gemeinsame Bucherstellung ist geplant (als greifbares Produkt) – mit literarischen Beiträgen von Schüler/innen (»My own way to Europe«); das Buch soll zweigeteilt sein: Vergangenheit versus Zukunft.
  • polnische Schüler/innen werden Ungarn im April besuchen
  • von Aufbereitung der kulturellen Vergangenheit übergehen zur Gegenwart, bzw. Zukunftsvisionen (Darstellung der erarbeiteten Inhalte in kreativer Form)

Arbeitskreis »Lifestyles von Teenagern«

Lifestyles von Teenagern

PL / Warschau: Maria Pik, Regina Zoltek, Zespoł Szkoł Nr. 32
SK / Kosice: Monika Dzubayova, Hüttengewerbliche Fachschule
A / Schwechat: Georg Furtner, BG und BRG Schwechat

bis Stadtschlaining:

  • Das erste Treffen (Okt. 2002) war in Warschau: Schüler/innen haben einen Fragebogen erstellt zu verschiedenen Gebieten, die »Lifestyles« der Jugendlichen betreffen: Lernen, Musik, Sport, Taschengeld, Freizeit, außerschulische Pflichten, Konsum von Alkohol, Zigaretten, Drogen (ca. 100–200 Fragebögen wurden pro Land ausgefüllt).
  • Die Ergebnisse wurde statistisch verarbeitet und ausgewertet und auch in den nationalen Unterrichtseinheiten bearbeitet.
  • Teilweise wurde über die Aktivitäten in lokalen Medien berichtet (Kosice).
  • beim zweiten Treffen (März 2003) in Schwechat wurden die Länderergebnisse der Fragebögen präsentiert und diskutiert (Lernziele: Kommunikationsfähigkeit, Sprachkenntnisse, Präsentationstechniken)
  • ein Kern an Schüler/innen, die als Multiplikator/innen an ihrer Schule wirken
  • verschiedene Materialien wurden produziert: Video, Fotodokumentation, Essays, Aufsätze, Gedichte, Ausstellungsprojekte, CD-ROM

zwischen Stadtschlaining und Wien:

  • Zwei weitere gruppeninterne Treffen waren geplant.
  • Die Erstellung einer Website wurde beschlossen (Anmerkung: existiert noch nicht).
  • Zukünftige Schwerpunktsetzung: ökonomischer Hintergrund der unterschiedlichen Lebensstile, Vergleich der Länder-Bilder in den Lehrbüchern, Aufarbeitung von Vorurteilen und Klischees.
  • Der Vorschlag zu einem ABC-Treffen anlässlich der EU-Erweiterung ging von dieser Arbeitsgruppe aus, ebenfalls der Vorschlag, eine ABC-Website einzurichten.
  • November 2003 Treffen in Kosice (Schuljubiläum): Themenschwerpunkt war ein ökonomischer, die Suche nach den Ursachen für unterschiedliche Ergebnisse bei der Befragung, unterschiedliche infrastrukturelle Ausstattung für Jugendliche, Einkommenssituation / Konsumverhalten.

nach dem Treffen in Wien geplant:

  • Umfrageergebnisse sollen zusammengefasst und »präsentierbar« sein.
  • Zukünftige thematische Schwerpunktsetzung: Vorurteil – Fremdbild – Selbstbild und Untersuchung der Lehrbücher dahingehend.
  • Schülerarbeit / Doku über das zweite Projektjahr soll bis Mai 2004 beendet sein.
  • nächstes Treffen: März 2004 in Schwechat

Arbeitskreis »Vielfalt der Regionen in einem gemeinsamen Europa«

Vielfalt der Regionen in einem gemeinsamen Europa

CZ / Orlova: Svatava Rumpelová, Jana Lorencová, Obchodni akademie Orlova
PL / Jastrzbie: Lucyna Duda, Zespol Szkol Nr 3, Jastrzbie Zdroj
A / Freistadt: Klaus Fröhlich, BHAK Freistadt (war leider verhindert)
CZ / Neratovice: Ludmila Nemcová, Martin Huncovský, SOA Neratovice
erweitert wurde die Gruppe durch eine slowenische Schule: Lidija Nemec Sober, Srecko Robek, Srednja ekonomska šola Celje

bis Stadtschlaining:

  • Alle beteiligten Schulen liegen in sozioökonomischer wie touristischer Sicht »in peripheren Räumen«, das begründet das Interesse Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede herauszufinden.
  • Treffen in Orlova (Nov. 2002): diente dazu, sich kennen zu lernen, Arbeitsschritte abzustecken, der Präsentation der verschiedenen Regionen; der Erkundung des touristischen Potentials vor Ort.
  • Entwicklung eines Fragebogens zur touristischen Stärken/Schwäche-Analyse der verschiedenen Regionen.
  • Treffen in Freistadt (Januar 2003): Erkundung des touristischen Potentials vor Ort; Festlegung auf ein Filmprojekt (Titel: »Eigensicht – Fremdsicht«).
  • Treffen in Jastrzbie (April 2003): Erkundung des touristischen Potentials vor Ort.
  • der Aufbau einer gemeinsamen Homepage wurde als Projektziel festgelegt (existiert inzwischen, jedoch erst als »work in progress« unter http://www.prosocrates.org/ ); Inhalte sind die Auseinandersetzung mit dem eigenen Raum und Erwerb von Kenntnissen über die »Anderen« (Übersetzung der Seiten erfolgt durch die Schüler/innen selbst).
  • Übungsfirmen in Form von Reisebüros sind geplant.

zwischen Stadtschlaining und Wien:

  • Nov 2003: Beim Treffen in Neratovice wurde die Gründung von Übungsfirmen (Reisebüros) besprochen.
  • Die geplanten Reisebüro-Übungsfirmen sind teilweise umgesetzt
  • Arbeit an der Homepage: Erweiterung; Schüler/innen befassen sich mit den Orten, stellen Bild- und Textmaterial zur Verfügung; Übersetzungsarbeiten.
  • Eine Art »Xenophobe's Guide« wurde begonnen: Schüler/innen sammeln ihre Erfahrungen, der Guide soll in einer kleinen Broschüre veröffentlicht werden.
  • Im März 2004 ist ein Treffen in Slowenien geplant (in Celje).

nach dem Treffen in Wien geplant:

  • 2005 wird eine Übungsfirmenmesse in Freistadt stattfinden, bei der die Ergebnisse präsentiert werden sollen.

Arbeitskreis »TOPICS – Taking our Past into contemporary Society«

TOPICS – Taking our Past into contemporary Society

SK / Kezmarok: Mária Krempaská, Gym. P.O. Hviezdoslava
HU / Hatvan: Orsolya Ferenc, Bajza Joszef Gimnazium
I / Catania: Carla Biella, Istituto Magistrale Turrisi Colonna
PL / Krakau: Dorata Pruta, X Liceum Ogolnoksztakca

bis Stadtschlaining:

  • Grundinhalte der Gruppe: 1) Gesellschaft der Großeltern-Generation erkunden, Interesse dafür wecken (= geschichtlicher Teil); 2) naturnahe Landwirtschaft (= ökologischer Teil)
  • Nov. 2002: Treffen in Karkau zur Themenerarbeitung für das Dreijahresprojekt
  • Treffen in Kezmarok: Schüler/innen arbeiteten zu den Ereignissen von 1956 bzw. 1968 (»oral history«; Befragung von Großeltern, Verwandten).
  • Treffen in Polen (Ungarn, Slowakei, Holland) mit dem Arbeitsschwerpunkt »Zweiter Weltkrieg und Holocaust«; Verfassung einer Friedensbotschaft für Europa.
  • Besuch der polnischen Schüler/innen in Ungarn: Arbeitsinhalt war die Geschichte der beiden Nationen seit dem 10. Jh. bis heute ...
  • Ungarn: Thema »biologische Lebensmittel« und »traditionelles Handwerk« mit Besuch eines Ortes in dem naturbelassen »traditionell« Landwirtschaft betrieben wird und Thematisierung der E-Nummern.
  • Einrichtung (betrieben von der ungarischen Schule) eine Website zum Projekt: http://topics.hatvani.hu.

zwischen Stadtschlaining und Wien:

  • in dieser Gruppe kam es zu finanziellen Schwierigkeiten – die Socartes Nationalagenturen haben den Abschlußbericht der Schulen in dieser Projektgruppe nicht akzeptiert und somit die weitere Finanzierung der Gruppe gestrichen.
  • In der Folge hat im Herbst 2003 der ÖKS Österreichische Kultur-Service jeder der beteiligten Schulen Euro 600,– zugesichert, damit die Schulen / die Projektgruppe dem ABC-Network erhalten bleiben/bleibt.
  • Aufgrund der finanziellen Unsicherheiten für die Schulen haben die Projekt-Aktivitäten im Herbst/Winter 2003 jedoch in fast allen Schulen geruht.
  • Die ungarische Schule war in Kezmarok und in Krakau (10.–15. Okt.) – es wurde beschlossen, das Projekt mit Hilfe des ÖKS fortzusetzen.
  • Die italienische Schule hat ein neues Folge-Konzept erarbeitet, das bei Socrates eingereicht werden soll (nachdem TOPICS nicht mehr weiter finanziert wird): »LABS – Looking at both sides«. (Eine englische Zusammenfassung des Konzeptes liegt diesem Bericht im Anhang bei.)

nach dem Treffen in Wien geplant:

  • weitere Gruppentreffen sind geplant
  • z.B. im März 2004 ein Gruppentreffen in Kezmarok (Thema: Oster-Traditionen ?)
  • Das von der italienischen Schule entwickelte Konzept »LABS« wird von den Partner-Schulen allgemein gut geheißen: das Projekt »LABS« widmet sich den gegenwärtigen und vergangenen Situationen um positive und negative Seiten von Innovation wie Tradition zu erarbeiten; Arbeit basiert auf »oral history«, daher sind die Schwerpunkt auf die letzten 60 Jahre gesetzt. Das Projektziel ist: verschiedene Generationen sollen miteinander kommunizieren; Änderungen kritisch betrachten (Schwerpunkt der italienischen Schule: städtebauliche Änderungen / Natur / Infrastruktur / Handwerk / Sozialverhalten / Rolle der Frau)
  • Seit Herbst 2004 ist bekannt, dass Socrates das Konzept »LABS« akzeptiert hat.